Neustruppen

  Vorwerk wüst, nah bei Struppen

          Vorwerk am Berg

                 Ritterguth Neustruppen

 

 

Die Entstehung bzw. Ersterwähnung des Ritterguthes Neustruppen erfolgte am 10.Juli 1641 durch Johann Siegismund von Liebenau.

Der Siegismund war am Hofe des Churfürsten Johann Georg II, zu Sachsen ein hochangesehener Militär und Adeliger, er war im Besitz von Zehista, und Langenhennersdorf, wurde vom Churfürst mit den

Zwei in den Amts-Dörfern Struppen und Krietzschwitz gelegenen ganz öde, wüst und an Gebäuden ruinierten Gütern, welche unansehlicherweise verfallen, verliehen. Der Liebenau baute die Vorwerke wieder auf und das Vorwerk am Berg wurde das Ritterguth Neustruppen. Die Befreiung von von allen Leistungen wurde ihm bestätigt und mit der späteren Schrifftsässigkeit die Selbstständigkeit als erbbares Lehen einschließlich der niederen Jagt bestätigt.

Liebenau war Kommandant der Bergfestungen Sonnenstein und Königstein, er starb am 17. Oktober 1672 auf seinem Guthe Zehista.

Das Ritterguth Neustruppen wurde für die Churfürsten ein Versorgungsguth für seine verdienten Beamten und Adeligen, als Manns und Weibslehen mit bewegtem Verlauf und Konkursen mit ca. 35 verschiedenen Besitzern, ehe es mit Kleinstruppen am 01.02.1918 zum Dorf Struppen vereinigt wurde.

 

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